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Zeit für Naturreflektionen

Posted by admin on Januar 19, 2009

 

Nur wenn sie Freude am Lernen haben, erhalten sie die besten Resultate. Machen sie Freude zum Dauerzustand mit Natürlichem Lernen.

John Holt ist einer der bedeutendsten Reformpädagogiker des letzten Jahrhunderts. Seiner Auffassung nach müssen wir nicht unterrichten. Er hat beobachtet, was auch sie sicherlich wissen. Kinder lernen trinken, sprechen, gehen, usw. auch ohne Unterricht. Auch wenn Eltern und Pädagogen sich anmaßen, dass sie für den Lernerfolg des Kindes maßgebend sind, lernen Kinder auch ohne Unterricht. Die Anwesenheit von sprechenden Personen reicht aus, um Kindern das Sprechen beizubringen. Im Babyalter beobachtet man als häufigste Kommunikation ohnehin nur ein: guliguliguli, oder ähnliche infantilisierende Buchstabenkonstrukte. Das ist keine Sprache, die wir in der Erwachsenenwelt akzeptieren. Dennoch lernen Kinder die Sprache.

Möglicherweise dreht es sich hier um das Phänomen, das unser Gehirn Natur reflektiert. Ich nenne es Natur, aber ich meine damit auch die Umgebung, in der sich ein Mensch befindet. Schon Goethe hat gesagt: „Sage mir mit wem du gehst, und ich sage dir wer du bist.”

Natürlich sind sie als Eltern dafür verantwortlich, wie das Umfeld aussieht. Wenn sie nicht sprechen, wird das Kind auch nicht sprechen lernen. In dieser Hinsicht sind sie Lehrer. Genauso ist die Natur Lehrer. Sie sehen, weil es Licht gibt. Sind ihre Augen deshalb da, weil es Licht gibt? Sind sie eine Reflektion davon? Sind ihre Ohren da, weil es Töne gibt? Es scheint, dass unsere Organe eine Reflektion unserer Lebensumstände sind. Wenn sie Tiere in verschiedenen Ökosystemen untersuchen, werden sie feststellen, dass ihr Körper unterschiedlich ausgebildet ist. Jedes Tier ist an seinen Lebensraum optimal angepasst. Wenn sie ein Tier aus seinem Lebensraum entfernen, wird es krank und möglicherweise stirbt es.

Welcher Lebensraum ist der optimale Lebensraum für den Menschen? Um diese Frage zu beantworten, müssen sie nur ihre Sinne und die Sinnesorgane überdenken. Alle Organe sind immer auf eine 100 %ige Effizienz ausgelegt. Deshalb haben sie sich entwickelt. Sie entwickeln sich, damit sie eine bessere Leistung erbringen. Wenn sie ihr System nicht voll ausnutzen, bleibt ihr System nicht erhalten. Es verringert sich ebenfalls wieder. Das ist eine biologische Funktion, die das Überleben sichert. Wenn sie eine bestimmte Masse an Muskeln aufbauen, dann müssen diese auch versorgt werden. Mehr Muskelmasse bedeutet für den Körper auch mehr Versorgungsaufwand. Wenn die Muskelmasse nicht mehr benötigt wird, verringert der Körper den Versorgungsaufwand, indem er Muskelmasse abbaut.

Denken sie nicht, dass das auch für alle Organe zutrifft? Glauben sie nicht, dass das auch für ihr Gehirn zutrifft? Das mag auf den ersten Blick nicht schlimm erscheinen. Aber das ganze hat auch Auswirkungen auf ihr Lernverhalten. Wenn unser Gehirn unsere Umgebung reflektiert und daraus Lerninhalte produziert, wäre es da nicht gut, das Potenzial so hoch wie möglich zu halten? Wenn ihre Sinne verkümmern, werden sie weniger über ihre Sinne wahrnehmen. Die Hirnnutzung bei Naturvölkern lag im Schnitt bei 45 %. Der moderne Mensch benutzt nur 3 - 5 %. Deshalb ist er nicht dumm. Aber er lässt einiges an Potenzial unbeachtet. Kluge Köpfe wie Einstein hatten 13 % Hirnnutzung. Stellen sie sich vor, was los wäre, wenn sie 45 % hätten.

Was würden sie tun, wenn ihre Muskeln immer mehr schwinden würden. Es gibt eine Krankheit, die Muskelschwund heißt. Irgendwann sitzen sie im Rollstuhl. Sie können sich selbst nicht mehr versorgen. Was glauben sie passiert, wenn ihre Hirnnutzung immer weiter abnimmt?

Warum wird die Hirnnutzung des modernen Menschen immer geringer? Wenn unser Gehirn Natur reflektiert, was passiert, wenn die natürliche Umgebung durch eine sterile Welt ersetzt wird? Was gibt es in der modernen Welt zu reflektieren? Eine gleichbleibende Temperatur, Aufenthalt in Gebäuden und Fahrzeugen, usw. .
Und das zweite auffallende Element ist die fehlende Achtsamkeit. Naturvölker waren wesentlich mehr Gefahren ausgesetzt. Sie lebten neben freilaufenden Löwen und Tigern und mussten auf Schritt und Tritt um ihr Leben bangen. Das machte sie Aufmerksam. Sie mussten ihre Sinne stets wach halten. Diese Tiere sind verschwunden. An ihre Stelle sind Verbrecher gerückt, die auch Menschen nachstellen. Aber das Schutzsystem ist weit entwickelt und soll dem Menschen ein sorgenloseres Dasein ermöglichen. In Wirklichkeit sind es Faktoren, die die Sinne verkümmern lassen.

Falls das alles wahr ist, sollte man da nicht überdenken, welches Potenzial ein regelmäßiger Naturaufenthalt bieten kann? Begeben sie sich am besten noch Heute auf die Reise des Natürlichen Lernens. Begeben sie sich am besten noch Heute auf die Reise durch die Natur. Wenn sie jeden Tag nur 10 Minuten aufmerksam durch die Natur spazieren, kann ihnen das extrem helfen, vorausgesetzt sie haben einen Mentor, der ihnen hilft, ihre Grenzen zu erkennen und zu erweitern.

Holen sie sich am besten sofort das kostenlose E-book Natürliches Lernen.

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